Womit füttert man einen Labrador: Diese Frage stellt sich unweigerlich, sobald Sie sich entscheiden, einen Hund in Ihr Leben aufzunehmen. Idealerweise sollten Sie sich bereits vor dem Einzug des Welpen mit dem Thema Ernährung auseinandersetzen. Denn die Fütterung in den ersten Lebensmonaten hat einen direkten Einfluss auf Gesundheit, äußeres Erscheinungsbild und sogar auf das Verhalten und Wohlbefinden des Labradors.
Ein ausgewogener Speiseplan unterstützt ein gleichmäßiges Wachstum, stärkt Knochen und Gelenke und legt die Grundlage für ein stabiles Immunsystem. Fehler in der Ernährung wirken sich dagegen oft langfristig aus. Umso wichtiger ist es, frühzeitig zu verstehen, welche Fütterungsform zu Ihrem Alltag passt und welche Bedürfnisse ein Labrador in den verschiedenen Lebensphasen hat.
Wie füttert man einen Labrador-Welpen?

Die Ernährung eines Labrador-Welpen muss exakt auf sein schnelles Wachstum abgestimmt sein. In den ersten Lebensmonaten wächst der Körper rasant, während Knochen und Gelenke noch empfindlich sind. Fehler in dieser Phase können langfristige Folgen haben.
Ein hochwertiges Welpenfutter für große Rassen ist in der Regel die sicherste Wahl. Es enthält ein angepasstes Verhältnis von Eiweiß, Fett, Kalzium und Phosphor, um ein gleichmäßiges Wachstum zu unterstützen und eine Überlastung des Bewegungsapparates zu vermeiden. Wichtig ist, dass das Futter ausdrücklich für große Rassen (Large Breed Puppy) geeignet ist.
Ein Labrador-Welpe sollte mehrmals täglich gefüttert werden:
- bis ca. 4 Monate: 4 Mahlzeiten pro Tag
- ab 4–6 Monate: 3 Mahlzeiten
- ab etwa 6–7 Monate: schrittweise Umstellung auf 2 Mahlzeiten
Die Futtermenge richtet sich nach Alter, Gewicht und Aktivitätslevel und sollte sich an den Herstellerangaben orientieren. Zusätzliche Snacks müssen in die Tagesration eingerechnet werden, da Labradore schnell zu viel Gewicht ansetzen.
Bei der Fütterung ist außerdem wichtig:
- keine häufigen Futterwechsel
- keine zusätzlichen Kalziumpräparate ohne tierärztliche Empfehlung
- Leckerlis nur sparsam und bevorzugt als Teil des Trainings
- jederzeit frisches Trinkwasser bereitstellen
Hausgemachte Rationen oder BARF sind grundsätzlich möglich, erfordern jedoch fundiertes Wissen und idealerweise eine Rationsberechnung durch einen Tierarzt oder Ernährungsberater. Fehler bei selbst zusammengestelltem Futter treten gerade bei Welpen sehr häufig auf.
Eine ruhige Fütterung, feste Zeiten und klare Portionen helfen dem Labrador-Welpen, ein gesundes Fressverhalten zu entwickeln und legen den Grundstein für ein langes, aktives Hundeleben.
Womit füttert man einen Labrador-Welpen?

Die Ernährung eines Labrador-Welpen muss besonders sorgfältig geplant werden. In den ersten Lebensmonaten wachsen Knochen, Gelenke und Muskeln sehr schnell. Gleichzeitig neigt diese Rasse zu Übergewicht und zu Futterallergien. Deshalb ist nicht nur was, sondern auch wie und wieviel gefüttert wird, entscheidend.
Zunächst zum Trockenfutter.
Beim Kauf von Trockenfutter sollte man ausschließlich Premium- oder Super-Premium-Produkte wählen. Nur diese erfüllen die notwendigen Qualitätsanforderungen für wachsende Hunde großer Rassen. Günstige Futtersorten enthalten häufig minderwertige Proteine, viele Füllstoffe und künstliche Zusätze. Gerade bei Retrievern führen solche Billigfutter sehr oft zu Allergien, Hautproblemen und Verdauungsstörungen.

Tabelle: Trockenfutter für Labrador-Welpen (2 – 12 Monate)
Alle eignen sich für große Rassen; speziell auf Wachstum, Knochen- und Gelenkentwicklung abgestimmt.
| Produkt | Packungsgröße | Empfohlen für | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Royal Canin Maxi Puppy | ~15 kg | Welpen große Rassen | klassische Premium-Formel für kontrolliertes Wachstum |
| EUKANUBA Puppy Large chicken | 15 kg | Welpen großer Rassen | hoher Proteinanteil für Muskel- und Knochenaufbau |
| Acana Puppy Large Breed | ~11–15 kg | Welpen großer Rassen | hoher Fleischanteil, natürliche Rezeptur |
| Wolfsblut Large Breed Puppy | 3×2 kg oder 12,5 kg | Welpen großer Rassen | artgerechte Rezeptur mit Truthahn & Süßkartoffel |
| Wolfsblut Large Breed Puppy Wild Duck | ~12,5 kg | Welpen großer Rassen | Variante mit Wildente für Abwechslung im Protein |
| Monster Pet Food Dog Grain Free Puppy L/XL | ~2,5 kg | Sensible Welpen | getreidefreie, gut verträgliche Option |

Anmerkungen:
• Welpenfutter für große Rassen muss ein ausgewogenes Verhältnis von Kalzium und Phosphor sowie kontrollierte Energie enthalten, um ein gesundes, gelenkschonendes Wachstum zu fördern.
• Produkte mit hohem Fleischanteil und gut verwertbaren Zutaten unterstützen Immunsystem und Muskelentwicklung.
Lesen Sie die Angaben auf der Verpackung immer genau. Dort finden sich Tabellen, die das empfohlene Portionsgewicht in Abhängigkeit vom aktuellen Körpergewicht und Alter des Welpen angeben. Diese Tabellen sind wichtig, da eine Überfütterung die Gelenke stark belastet.
Der Proteingehalt im Futter für Labrador-Welpen sollte etwa 32 % betragen, um den Muskelaufbau zu unterstützen, ohne das Wachstum unkontrolliert zu beschleunigen.
Viele Kynologen empfehlen, Trockenfutter mit natürlichen Lebensmitteln zu kombinieren. Eine bewährte Variante ist die Aufteilung: morgens und mittags Trockenfutter, abends eine natürliche Mahlzeit. Die Menge der natürlichen Nahrung wird schrittweise gesteigert – von etwa 100 g bis maximal 300 g pro Tag, abhängig vom Alter und Gewicht des Welpen.
Welche natürlichen Produkte sind für Labrador-Welpen geeignet?

Zu den geeigneten natürlichen Produkten gehören vor allem:
Erstens mageres Kalbfleisch, das Sie jeden zweiten Tag geben können. Das Fleisch sollte zunächst mit kochendem Wasser überbrüht und anschließend in kleine Würfel geschnitten werden. Ab dem vierten Lebensmonat können zusätzlich Rindfleisch sowie fettarmer Quark eingeführt werden. Industriell hergestellter Quark aus dem Supermarkt ist weniger geeignet. Besser sind frische, möglichst hausgemachte Milchprodukte. Dickmilch kann man selbst aus Vollmilch herstellen. Auch Kefir mit Bifidobakterien ist sehr gut für die Darmflora.
Zweitens kann einmal pro Woche magerer Seefisch gefüttert werden, zum Beispiel Seehecht. Verwenden Sie tiefgefrorenen Fisch und übergießen Sie ihn vor der Fütterung mit kochendem Wasser.
Drittens eignen sich Wachteleier, die roh bis zu drei Mal pro Woche gegeben werden können. Zusätzlich darf auch rohes Hühnereigelb gefüttert werden. Die Eierschalen werden dabei fein gemahlen (zum Beispiel in einer Kaffeemühle) und unter das Futter gemischt. Sie sind eine natürliche Kalziumquelle, die für den Aufbau von Zähnen und Knochen wichtig ist.
Ab einem Alter von etwa sechs Monaten können Innereien wie Leber, Lunge oder Herz eingeführt werden. Diese sind reich an Vitaminen und Spurenelementen, müssen jedoch immer gekocht werden, um eine Infektion mit Parasiten zu vermeiden.
Gewöhnen Sie den Welpen außerdem früh an fein gehackte Kräuter und Grünpflanzen, indem Sie regelmäßig kleine Mengen ins Futter mischen.
Wenn ein Labrador-Welpe sehr schnell an Gewicht zunimmt, steigt das Risiko für Gelenkprobleme erheblich. In solchen Fällen empfehlen Tierärzte oft unterstützende Ergänzungen wie Glucosamin oder Chondroitin, um Knorpel und Gelenke zu entlasten. Diese Zusätze sollten jedoch gezielt und nicht prophylaktisch eingesetzt werden.
Ein wichtiger Punkt ist der Fütterungsrhythmus. Legen Sie feste Zeiten fest und halten Sie diese konsequent ein. Häufige Futterwechsel oder unregelmäßige Mahlzeiten belasten den Verdauungstrakt. Jede Umstellung – egal ob neues Futter oder neue Produkte – sollte schrittweise erfolgen.
Was ist BARF und warum ist es nicht für jeden geeignet?

BARF steht für Biologisch Artgerechtes Rohes Futter. Dabei wird der Hund mit rohem Fleisch, Knochen, Innereien, Gemüse und Ölen gefüttert. Ziel ist es, die Ernährung des Hundes möglichst naturnah zu gestalten.
Für Labrador-Welpen ist BARF jedoch mit besonderen Risiken verbunden. Fehler bei der Zusammenstellung sind sehr häufig. Ein falsches Verhältnis von Kalzium zu Phosphor kann zu schweren Wachstumsstörungen führen. Auch ein Übermaß an Protein oder Energie belastet Gelenke und Knochen. Zusätzlich besteht bei rohem Fleisch das Risiko von Parasiten und Keimen.
BARF ist deshalb nicht für jeden geeignet und sollte bei Welpen nur dann in Betracht gezogen werden, wenn der Futterplan von einem Tierarzt oder einem spezialisierten Ernährungsberater exakt berechnet wird. Ohne fachliche Begleitung ist BARF für einen wachsenden Labrador-Welpen eher riskant als gesund.
Zusammengefasst gilt: Eine hochwertige Basisernährung, kontrollierte Portionen, ein klarer Fütterungsplan und langsame Umstellungen sind der Schlüssel für ein gesundes Wachstum und ein langes, aktives Leben Ihres Labrador-Welpen.
Womit füttert man einen Labrador: Grundformen der Labrador-Ernährung

Die Ernährung eines Labradors kann auf drei Arten erfolgen: mit industriellem Fertigfutter, mit natürlichen Produkten oder in gemischter Form. In dieser Kapitel konzentrieren wir uns bewusst auf industrielle Futtermittel, da sie für viele Halter die praktikabelste und zugleich sicherste Lösung darstellen – vorausgesetzt, Qualität und Fütterungsregeln werden eingehalten.
Fütterung des Labradors mit Trockenfutter – Vorteile und Besonderheiten
Die Fütterung mit Trockenfutter ist vor allem für den Hundehalter sehr bequem. Es ist nicht notwendig, täglich zu kochen, einzelne Nährstoffe zu berechnen oder Kalorien mühsam zu kontrollieren. Eine Portion Trockenfutter wird einfach abgemessen und in den Napf gegeben.
Trockenfutter ist außerdem besonders praktisch auf Reisen. Es nimmt wenig Platz ein, verdirbt nicht schnell und kann problemlos transportiert werden. Dank der langen Haltbarkeit eignet es sich auch für die Vorratshaltung in größeren Mengen.
Ein weiterer Vorteil ist die präzise Nährstoffzusammensetzung. Hochwertige industrielle Futtermittel werden wissenschaftlich entwickelt und enthalten Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe in einem für Labradore abgestimmten Verhältnis.
Wie füttert man einen Labrador richtig mit Trockenfutter?

Beim Umstieg auf eine neue Futtersorte oder Marke sollten Sie zunächst kleine Probepackungen kaufen. Beobachten Sie den Hund genau:
Frisst er das Futter gerne?
Treten allergische Reaktionen auf, zum Beispiel Juckreiz, Hautrötungen, vermehrter Tränenfluss oder Nasenausfluss?
Wenn der Labrador das Futter gut verträgt, aktiv bleibt und keine Auffälligkeiten zeigt, kann diese Sorte dauerhaft gefüttert werden. In diesem Fall ist es wirtschaftlich sinnvoll, große Säcke (z. B. 15–20 kg) zu kaufen.
Ein häufiger Fehler ist der ständige Wechsel der Marke ohne Grund. Labradore haben zwar einen guten Appetit, reagieren aber empfindlich auf häufige Futterumstellungen. Ein stabiles Futterkonzept ist für Verdauung und Stoffwechsel deutlich gesünder.
Portionskontrolle – ein zentraler Punkt bei Labradors

Labradore sind bekannt für ihren ausgezeichneten Appetit. Ohne klare Portionierung würden viele Hunde deutlich mehr fressen, als sie benötigen. Deshalb ist es extrem wichtig, die empfohlenen Futtermengen nicht zu überschreiten.
Übergewicht ist bei dieser Rasse ein ernstes Problem. Es erhöht das Risiko für:
- Herzerkrankungen, z. B. koronare Herzkrankheit
- Leber- und Nierenerkrankungen
- Gelenkprobleme, insbesondere Hüft- und Ellbogendysplasie
Die tägliche Futtermenge ist immer auf der Verpackung angegeben. Zum Beispiel kann für einen Labrador mit 15 kg Körpergewicht eine Tagesration von etwa 180–300 g empfohlen werden – abhängig von Alter, Aktivität und Stoffwechsel.
Anpassung des Futters an Alter, Aktivität und Lebensphase
Bekannte Hersteller bieten ein breites Sortiment an Spezialfuttern an. Es gibt:
- Futter für 2–3 Monate alte Welpen
- Futter für 5–6 Monate alte Junghunde
- Futter für ausgewachsene Labradore
- Senior-Futter für ältere Hunde
Auch besondere Bedürfnisse werden berücksichtigt. Für allergieanfällige Labradore sind hypoallergene Futtersorten erhältlich. Tragende und säugende Hündinnen benötigen energiereicheres Futter mit erhöhtem Nährstoffgehalt.
Saisonale Unterschiede spielen ebenfalls eine Rolle. Im Sommer sinkt der Energiebedarf oft, während im Winter der Appetit steigt und die Portionen leicht angepasst werden können.
Welches Trockenfutter ist für Labradore geeignet?
Neben Trockenfutter bieten viele Hersteller auch Nassfutter (Fleischkonserven) an. Diese werden von den meisten Hunden besonders gerne gefressen, sollten aber bewusst eingesetzt werden, da sie kalorienreicher sein können.
Ein entscheidender Unterschied zwischen Futtersorten liegt in der Qualität. Hochwertige Futtermittel enthalten häufig über 70 % Fleisch. Sie sind besser verdaulich, weshalb die Tagesrationen geringer ausfallen. Solche Futtersorten werden oft auch in Phasen von Krankheit oder Rekonvaleszenz empfohlen, um die Regeneration zu unterstützen.
Beispiele für hochwertige Futtermittel:
- Innova Evo
- Orijen Adult (für erwachsene Labradore)
- Orijen Puppy (für Welpen)
Auch folgende Marken bieten qualitativ gute Produkte mit hohem Fleischanteil:
- Purina Pro Plan
- Solid Gold
- Diamond
- Royal Canin
Der Proteingehalt im Fertigfutter für erwachsene Labradore sollte etwa 25 % betragen. Für Welpen liegt dieser Wert höher.
Warum bei hochwertigem Futter keine Zusatzvitamine nötig sind

Bei Premium- und Super-Premium-Futter ist eine zusätzliche Gabe von Vitamin- oder Mineralstoffpräparaten nicht erforderlich. Die Rezepturen basieren auf langjährigen wissenschaftlichen Studien und sind speziell auf große Rassen abgestimmt.
Labradore neigen zu Erkrankungen des Herzens und des Bewegungsapparates. Deshalb enthalten geeignete Futtersorten:
- ausreichend Kalium
- Vitamine der B-Gruppe
- essenzielle Fettsäuren
Das ausgewogene Verhältnis von Proteinen und Fetten hilft, Übergewicht und Gelenkerkrankungen vorzubeugen. Die Aufgabe des Halters beschränkt sich im Wesentlichen darauf, die Herstellerangaben genau einzuhalten.
Warum billiges Hundefutter für Labradore ungeeignet ist
Günstige Futtersorten enthalten in der Regel kein hochwertiges Fleisch. Stattdessen werden Schlachtabfälle, Getreide wie Hirse, Kleie sowie große Mengen an Konservierungsstoffen, Farbstoffen und künstlichen Zusätzen verwendet.
Solche Futtermittel sind schlecht verdaulich und führen bei Retrievern sehr häufig zu:
- Juckreiz
- Haarausfall
- Hautentzündungen
- Augenausfluss
Ein klarer Grundsatz lautet daher: Füttern Sie Ihren Labrador nicht mit billigem Futter.
Woran erkennt man, ob ein Futter geeignet ist?
Ein passendes Futter zeigt sich am Zustand des Hundes. Der Labrador ist:
- aktiv und bewegungsfreudig
- weder zu dick noch zu dünn
- frisst mit Appetit, aber ohne Gier
- hat ein glänzendes, dichtes Fell
Sind diese Kriterien erfüllt, besteht kein Anlass, die Marke oder den Futtertyp zu wechseln. Stabilität in der Ernährung ist für Labradore langfristig gesünder als ständiges Experimentieren.
Tabelle 1. Geeignete Trockenfutter für Labrador-Welpen (große Rassen)
| Marke / Produkt | Alter | Packungsgröße | Ca. Preis (DE) | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|
| Royal Canin Maxi Puppy | Welpen großer Rassen | 15 kg | ca. 65–75 € | speziell für kontrolliertes Wachstum, angepasster Kalzium-Phosphor-Gehalt |
| Eukanuba Puppy Large Breed Chicken | Welpen großer Rassen | 15 kg | ca. 45–55 € | hoher tierischer Proteinanteil, unterstützt Muskelaufbau |
| Orijen Puppy | Welpen | 11,4 kg | ca. 80–90 € | sehr hoher Fleischanteil, biologisch angemessene Rezeptur |
| Happy Dog Supreme Puppy Maxi | Welpen großer Rassen | 15 kg | ca. 55–65 € | deutsche Marke, gut verträglich, moderater Energiegehalt |
| Josera Kids | Welpen großer Rassen | 12,5 kg | ca. 40–50 € | gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, ohne künstliche Zusätze |
| Belcando Puppy Gravy | Welpen | 12,5 kg | ca. 55–65 € | hoher Fleischanteil, gute Akzeptanz |
| Wolfsblut Puppy (versch. Sorten) | Welpen | 12,5 kg | ca. 75–85 € | getreidefrei, geeignet für sensible Welpen |
Hinweis:
Für Labrador-Welpen sollte der Proteingehalt ca. 30–32 % betragen. Wichtig ist eine gleichmäßige Wachstumsrate, um Gelenkprobleme zu vermeiden.
Tabelle 2. Trockenfutter für erwachsene Labradore
| Marke / Produkt | Lebensphase | Packungsgröße | Ca. Preis (DE) | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|
| Royal Canin Labrador Retriever Adult | Adult | 12 kg | ca. 60–70 € | rassespezifisch, Gewichtskontrolle, Gelenkunterstützung |
| Eukanuba Adult Large Breed | Adult | 15 kg | ca. 45–55 € | ausgewogenes Protein-Fett-Verhältnis |
| Happy Dog Supreme Sensible Neuseeland | Adult | 12,5 kg | ca. 50–60 € | für empfindliche Hunde, gut verdaulich |
| Josera Optiness | Adult | 15 kg | ca. 45–55 € | moderater Energiegehalt, ohne Soja |
| Bosch Adult Lamm & Reis | Adult | 15 kg | ca. 40–50 € | solide Qualität, gut für normale Aktivität |
| Belcando Adult Power / Adult GF | Adult | 12,5 kg | ca. 60–70 € | hoher Fleischanteil, gute Akzeptanz |
| Orijen Adult | Adult | 11,4 kg | ca. 85–95 € | sehr hoher Fleischanteil, niedrige Futtermenge |
Hinweis:
Für erwachsene Labradore liegt der empfohlene Proteingehalt bei etwa 24–26 %. Zu energiereiches Futter fördert Übergewicht, was Gelenke und Herz belastet.
Tabelle 3. Orientierung nach Preis- und Qualitätsstufen
| Kategorie | Markenbeispiele | Charakteristik |
|---|---|---|
| Premium / Super-Premium | Orijen, Wolfsblut, Belcando, Royal Canin | hoher Fleischanteil, gute Verdaulichkeit, kleinere Tagesrationen |
| Gutes Mittelklasse-Segment | Happy Dog, Josera, Eukanuba | ausgewogen, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis |
| Nicht empfohlen | sehr günstige Discounter-Marken | wenig Fleisch, viele Füllstoffe, häufige Allergien bei Retrievern |
In Deutschland ist die Auswahl an hochwertigem Industriefutter sehr groß. Entscheidend ist nicht die Marke allein, sondern:
- klare Deklaration der Zutaten
- angepasste Futtermenge laut Tabelle auf der Verpackung
- stabile Kondition des Hundes (Gewicht, Fell, Aktivität)
Tabelle: Hypoallergene / sensitive Futteroptionen für Labradore mit Allergien oder Empfindlichkeiten
Tabelle 4: Hypoallergene / sensitive Futteroptionen für Labradore mit Allergien oder Empfindlichkeiten
| Produkt | Packungsgröße | Empfohlen für | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Josera Hypoallergenic | ~15 kg | Empfindlicher Magen & Haut | hohe Akzeptanz, gut bei Allergien |
| Exclusion Hypoallergenic Ente & Kartoffel | 12 kg | Allergiker | limitierte Zutaten, Ente & Kartoffel |
| Brit Dog Hypoallergenic Adult Large Breed | ~15 kg | Empfindliche große Hunde | spezielle hypoallergene Rezeptur |
| 2x12kg Farmina Vet Life Dog Hypoallergenic | 24 kg gesamt | Stark sensible Hunde | veterinärunterstützte Hypoallergen-Formel |
| Lukos Veterinary Diet Hypoallergenic Hundefutter | ~zul. je nach Packung | Allergie-Diät | veterinärdiätetische Option |
| Hypoallergenes Hundefutter auf Insektenproteinbasis PRO GREEN | ~12 kg | Empfindliche Hunde/Allergiker | alternative Proteinquelle (Insekten) |
Anmerkungen:
• Empfindliche Hunde und Allergiker profitieren von Futtersorten mit begrenzten oder ungewöhnlichen Proteinquellen (z. B. Ente, Insekten), da klassische Proteine wie Huhn oder Rind bei manchen Allergien Reaktionen auslösen können.
• Einige Hypoallergen-Linien sind auch als veterinärmedizinische Diäten formuliert und können bei diagnostizierten Nahrungsmittelallergien empfohlen werden.
Natürliche Fütterung des Labradors
Um einen Labrador mit natürlichen Produkten zu füttern, benötigt man Zeit, Wissen und Disziplin. Es reicht nicht aus, dem Hund einfach „Hausmannskost“ zu geben. Der Halter muss lernen, eine ausgewogene Ration zusammenzustellen, frische und geeignete Produkte auszuwählen, diese regelmäßig abzuwiegen und täglich frisch zuzubereiten. Bei natürlicher Fütterung stellen Sie den Speiseplan Ihres Labradors selbst zusammen und sind außerdem verpflichtet, Vitamin- und Mineralstoffpräparate gezielt zu ergänzen.
Der Vorteil dieser Fütterungsform liegt darin, dass Sie die Qualität und Frische der Nahrung vollständig kontrollieren. Im Gegensatz zu industriellem Trockenfutter sind Fälle bekannt, in denen Hunde auf minderwertige Chargen mit Vergiftungserscheinungen reagiert haben. Bei natürlicher Ernährung wissen Sie genau, was im Napf Ihres Labradors landet.
Berechnung der Tagesration bei natürlicher Fütterung
Bei der Berechnung der täglichen Futtermenge gilt folgende Faustregel:
Ein erwachsener Labrador Retriever benötigt etwa 20 g Fleisch pro Kilogramm Körpergewicht und Tag.
Etwa 50 % der täglichen Ration sollten aus Fleisch und Innereien bestehen. Besonders empfehlenswert ist der Zusatz von ungewaschenem Rinder- oder Schafpansen (Blättermagen/Rumen). Dieser sollte mindestens 3 Tage tiefgefroren und anschließend roh verfüttert werden. Der Pansen liefert wichtige Enzyme, die für eine gesunde Verdauung notwendig sind.
Viele Hundehalter wundern sich, warum ihr Hund draußen Kot frisst oder den Katzenklo-Inhalt aufnimmt. In vielen Fällen ist dies ein Hinweis auf Enzymmangel im Futter. Die regelmäßige Gabe von Pansen, Rindernieren und anderen Innereien kann helfen, dieses unerwünschte Verhalten deutlich zu reduzieren.
Empfohlene Nährstoffmengen pro Kilogramm Körpergewicht:
- Protein: 10–20 g
- Kohlenhydrate: maximal 3–5 g
- Fett: 1–2 g
Welches Fleisch ist für Labradore geeignet?
Fleisch ist die wichtigste Eiweißquelle und sollte etwa die Hälfte der Gesamtration ausmachen. Verwenden Sie ausschließlich magere Fleischsorten, zum Beispiel:
- Rind
- Huhn
- Kaninchen
- Pute
Schweinefleisch ist für Labradore ungeeignet. Es ist sehr fettreich und stellt zudem ein erhöhtes Risiko dar, da Hund und Schwein viele gemeinsame Parasiten haben. Schweinefleisch kann Eier von Würmern enthalten und sollte daher vollständig aus dem Speiseplan gestrichen werden.
Ergänzen Sie die Fleischration regelmäßig mit Knorpel und Innereien, da diese reich an Vitaminen und Spurenelementen sind. Geeignet sind unter anderem:
- Leber
- Herz
- Lunge
- Milz
- Pansen
- Luftröhre
Das Fleisch sollte vor der Fütterung mehrere Tage eingefroren werden. Danach wird es aufgetaut, in kleine Stücke geschnitten und mit kochendem Wasser überbrüht. So reduzieren Sie das Risiko von Parasiten. Alternativ kann Fleisch auch kurz gegart werden, etwa 5 Minuten gekocht.
Geben Sie Ihrem Labrador kein gebratenes oder geräuchertes Fleisch, da solche Speisen Leber und Nieren stark belasten. Ebenso sollte kein Hackfleisch verwendet werden. Ganze Fleischstücke, mit dem Messer geschnitten, sind deutlich besser geeignet.
Fisch in der natürlichen Ernährung des Labradors
Zwei- bis dreimal pro Woche kann Fisch als hochwertige Eiweißquelle gefüttert werden. Fisch liefert wertvolle Mineralstoffe, insbesondere Phosphor und Jod.
Geeignet sind ausschließlich magere Seefischarten, zum Beispiel:
- Seelachs
- Kabeljau
- Zander
- Hecht
- Seehecht
Der Fisch sollte tiefgefroren gewesen sein, anschließend mit kochendem Wasser überbrüht, sorgfältig entgrätet und in Stücke geschnitten werden. Flussfisch wird nicht empfohlen, da er häufig Parasiten enthält und viele kleine Gräten hat. Falls doch Flussfisch verfüttert wird, muss er vollständig durchgekocht und sehr sorgfältig entgrätet werden.
Was kann man einem Labrador außer Fleisch füttern?
Eine ausgewogene natürliche Ernährung besteht nicht nur aus Fleisch. Weitere Komponenten liefern Energie, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe und sind wichtig für eine stabile Verdauung und den allgemeinen Gesundheitszustand des Labradors.
Getreide (Kohlenhydrate)
Getreide dient als Energiequelle. Geeignet sind vor allem Reis, Buchweizen oder Maisgrieß. Der Brei sollte für den Hund gekocht werden und eine dicke Konsistenz haben, damit er ihn gut aufnehmen kann. In den fertigen Brei kann ein Teelöffel Pflanzenöl gegeben werden, zum Beispiel Sonnenblumen- oder Olivenöl. Fette unterstützen die Aufnahme fettlöslicher Vitamine und wirken sich positiv auf Haut und Fell aus.
Gemüse und Kräuter
Gemüse sollte gerieben oder fein püriert unter das Futter gemischt werden. Es kann roh oder gekocht gegeben werden. Gemüse liefert Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe, die für eine gesunde Darmfunktion notwendig sind. Besonders geeignet für Labradore sind Karotten, Rote Bete, Zucchini und Kürbis.
Zusätzlich können Blattkräuter wie Dill, Petersilie oder Salatblätter verwendet werden. Diese sollten vorher fein gehackt werden.
Obst
Obst ist erlaubt, jedoch nur in kleinen Mengen. Tropische Früchte sollten vermieden werden, da sie bei Retrievern häufig Allergien auslösen. Dazu gehören Kiwi, Orangen, Zitronen und Ananas. Auch Trauben sind für Hunde schädlich und dürfen nicht gefüttert werden.
Fermentierte Milchprodukte
Sauermilchprodukte sind eine wichtige Kalziumquelle. Geeignet sind Kefir, Dickmilch, Hüttenkäse, Quark und milder Käse.
Vollmilch darf nicht gegeben werden, da sie von den meisten Hunden schlecht verdaut wird und zu Blähungen, Durchfall und Stoffwechselstörungen führen kann.
Eier
Zwei- bis dreimal pro Woche können Wachtel- oder Hühnereier gefüttert werden. Gekochte Eier sind am sichersten. Eigelb kann auch roh gegeben werden, sofern der Hund es gut verträgt.
Beispiel für ein Tagesmenü eines Labradors (20 kg Körpergewicht)
- Getreide (gekocht): 200 g
- Gemüse und Obst: 200 g
- Fleisch und Innereien: 400 g
Alternativ können etwa 300 g Fleisch und zusätzlich 100–150 g andere Eiweißquellen (Quark, Kefir, Eier) gefüttert werden.
Bei zwei Mahlzeiten pro Tag werden diese Mengen entsprechend halbiert.
Kombinierte Fütterung (Trockenfutter + Naturprodukte)
Es ist möglich, die Fütterung mit industriellem Trockenfutter und natürlichen Produkten zu kombinieren, jedoch nicht in derselben Mahlzeit. Fachleute empfehlen, morgens und tagsüber Trockenfutter zu geben und abends natürliche Produkte zu füttern, zum Beispiel Fleisch oder Sauermilchprodukte.
Bei dieser Mischform ist es nicht notwendig, zusätzlich Getreide zu füttern, da Trockenfutter bereits Kohlenhydrate enthält.
Wichtig ist ein klarer Fütterungsrhythmus und eine konsequente Trennung der beiden Fütterungsarten, um Verdauungsprobleme zu vermeiden.
Was darf ein Labrador nicht fressen?
Viele Lebensmittel, die Menschen regelmäßig essen, sind für Hunde ungeeignet oder sogar gefährlich. Wurstwaren, Geräuchertes, Backwaren, Süßigkeiten oder stark gewürzte Speisen schaden bereits dem Menschen – für einen Hund sind sie oft vergleichbar mit Gift.
Wenn Sie die Gesundheit Ihres Labradors erhalten möchten, gilt eine klare Regel:
Füttern Sie den Hund niemals vom Tisch.
Leber, Magen, Bauchspeicheldrüse und auch die Zähne des Hundes reagieren sehr empfindlich auf ungeeignete Nahrung.
Warum bestimmte Lebensmittel gefährlich sind
Einige Produkte sind für Hunde nicht nur „ungesund“, sondern potenziell toxisch. Sie können:
- Durchfall und Erbrechen verursachen
- Blähungen und Allergien auslösen
- Organe schädigen (Leber, Nieren, Herz)
- Diabetes begünstigen
- zu Vergiftungen oder im schlimmsten Fall zum Tod führen
Wie immer gilt: Die Dosis macht das Gift.
Beispielsweise werden kleine Mengen Knoblauch manchmal gegen Zecken empfohlen (der Nutzen ist umstritten). Ganze Knoblauchzehen oder regelmäßige Gabe können jedoch giftig wirken und eine Blutarmut (Anämie) verursachen.
Grundsätzlich verbotene Lebensmittel für Labradore
- Wurst, Würstchen, Geräuchertes (Salz, Fett, Konservierungsstoffe)
- Nudeln und Kartoffeln – Stärke wird schlecht verdaut
- Backwaren, Kuchen, Süßigkeiten
- Salzige Produkte: Marinaden, Essiggurken, Konserven
- Scharfe Speisen, Gewürze, Kräutermischungen
- Gebratenes, Frittiertes, Geräuchertes Fleisch
Solche Produkte belasten Leber, Nieren und Verdauung massiv.
Gemüse und Früchte – was problematisch ist
- Rohes Weißkraut und Brokkoli → starke Gasbildung
- Tropische Früchte (Banane, Orange, Zitrone, Kiwi, Ananas) → häufig Allergien
- Trauben und Rosinen → können Erbrechen, Durchfall und Nierenversagen auslösen
Knochen – ein unterschätztes Risiko
- Hühnerknochen und Röhrenknochen splittern leicht
- Scharfe Knochensplitter können:
- Zähne zerstören
- den Darm verletzen
- innere Blutungen verursachen
Solche Knochen dürfen niemals gefüttert werden.
Fettige Fleischsorten
- Schweinefleisch und fettes Lammfleisch
- Fettreicher Fisch
Zu viel Fett stört den Stoffwechsel, fördert Übergewicht, belastet Herz, Leber und Gelenke.
Adipositas ist ein wichtiger Risikofaktor für Herzkrankheiten und Hüftgelenksdysplasie beim Labrador.
Lebensmittel, die besondere Vorsicht erfordern
Die folgenden Produkte sollten nicht oder nur stark eingeschränkt gefüttert werden:
- Kartoffeln
Enthalten Solanin. Grüne Stellen, Keime und Schalen immer entfernen. Nur gekocht, gelegentlich. - Tomaten (unreif)
Grüne Tomaten enthalten Solanin. - Auberginen (unreif)
Ebenfalls Solanin-haltig. - Grüne Paprika
Kann Solanin enthalten. - Zwiebeln
In größeren Mengen giftig, zerstören rote Blutkörperchen. - Knoblauch
Kann wie Zwiebeln Anämie verursachen. - Kuhmilch
Laktose wird oft nicht vertragen → Durchfall und Blähungen. - Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen)
Enthalten Phasin. Nur gut gekocht (mind. 30 Minuten) und selten. - Zucker und Süßigkeiten
Fördern Karies, Übergewicht und Diabetes. - Öl in großen Mengen
Kann Erbrechen und Durchfall verursachen. - Avocado
Enthält Persin → Herzprobleme, Atemnot, Husten. - Nüsse (z. B. Macadamia, Walnüsse)
Können Krämpfe, Fieber, Erbrechen oder Blasensteine verursachen. - Schokolade
Enthält Theobromin. Je dunkler die Schokolade, desto gefährlicher.
Symptome reichen von Durchfall bis Krämpfe und Tod. - Pilze
Risiko für neurologische Störungen sowie Leber- und Nierenschäden. - Alkohol und Koffein
Absolut verboten. - Salz
Besonders gefährlich für Hunde mit Herzproblemen, belastet Nieren. - Leber in großen Mengen
Gefahr einer Vitamin-A-Überversorgung. - Schweinefleisch (roh oder unzureichend erhitzt)
Kann das Aujeszky-Virus enthalten (Pseudowut) – tödlich und unheilbar. - Knochen in großen Mengen
Verstopfung oder Darmverschluss möglich. - Kohl
Nur gekocht oder gedünstet, niemals roh.
Die Ernährung eines Labradors sollte einfach, klar und kontrolliert sein.
Alles, was stark verarbeitet, gewürzt, gesalzen, gezuckert oder fettig ist, gehört nicht in den Napf. Eine falsche Ernährung führt nicht nur zu Verdauungsproblemen, sondern langfristig zu schweren Erkrankungen von Herz, Gelenken, Leber und Nieren.
Labrador: Womit füttert man einen erwachsenen Hund?
Beispielhafter Wochen-Speiseplan (natürliche Fütterung)
Die Mengenangaben sind als Orientierung für einen erwachsenen Labrador mit ca. 20 kg Körpergewicht gedacht und können je nach Aktivität, Alter und Stoffwechsel angepasst werden.
| Wochentag | Beispielhafter Tagesration |
|---|---|
| Montag | Kalbfleisch (gekocht) – 300 g; Reis (gekocht) – 200 g; Karotte (gekocht, gerieben) – 100 g; Quark (vollfett) – 150 g; Petersilie (fein gehackt) – 50 g |
| Dienstag | Huhn oder Pute – 300 g; Buchweizen (gekocht) – 200 g; Kürbis (gekocht oder gebacken) – 150 g; Ryazhenka / Dickmilch – 100 g; Eigelb (Huhn) – 50 g |
| Mittwoch | Fisch (Seehecht oder Makrele, gekocht) – 300 g; Hirse (gekocht) – 250 g; Zucchini (roh, gerieben) – 100 g; Sonnenblumen- oder Olivenöl – 25 g; Petersilie (fein gehackt) – 25 g; Dickmilch oder Ryazhenka – 100 g |
| Donnerstag | Pansen (Rind oder Lamm, roh) – 300 g; Reis (gekocht) – 200 g; Apfel und Karotte (roh, gerieben) – 150 g; Quark (vollfett) – 150 g |
| Freitag | Pute oder Huhn (roh) – 300 g; Buchweizen (gekocht) – 200 g; Kürbis (gebacken) oder Zucchini – 200 g; Ryazhenka, Dickmilch oder Naturjoghurt – 100 g |
| Samstag | Innereien (Leber, Nieren, Lunge) – 300 g; Reis (gekocht) – 200 g; Karotte und Rote Bete (roh, gerieben) – 200 g; Ryazhenka oder Dickmilch – 100 g |
| Sonntag | Buchweizen (gekocht) – 200 g; Makrele – 300 g; Dickmilch – 150 g; Eigelb (Huhn oder Wachtel) – 100 g; Kürbis (roh, gerieben) – 50 g |
Hinweise zum Wochenmenü:
– Die Tagesration kann auf 2 Mahlzeiten verteilt werden.
– Fleisch und Fisch sollten vor der Fütterung tiefgefroren und anschließend verarbeitet werden.
– Öl dient als Fettquelle und unterstützt Haut und Fell.
– Bei natürlicher Fütterung sind Vitamin- und Mineralstoffzusätze in der Regel notwendig.
Regeln für die Fütterung des Labrador Retrievers
Es ist nicht zulässig, einen Labrador mit zu heißem oder zu kaltem Futter zu füttern. Die Nahrung sollte lauwarm sein und für den Hund angenehm zu fressen. Extreme Temperaturen reizen Magen und Schleimhäute und können Verdauungsprobleme verursachen.
Eine besondere Gefahr stellt altes oder verdorbenes Futter dar – ebenso Nahrung mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum. In bereits länger im Napf stehenden Speisen vermehren sich krankheitserregende Mikroorganismen sehr schnell. Entfernen Sie deshalb Futterreste sofort nach der Mahlzeit und waschen Sie den Napf gründlich.
Bei jeder Fütterung erhält der Labrador eine frische Portion.
Frisches Trinkwasser muss dem Hund jederzeit zur Verfügung stehen und sollte mindestens dreimal täglich gewechselt werden.
Fressnapf und Futterplatz
Das gesamte Geschirr für den Hund sollte glatte, abgerundete Kanten haben, damit sich der Hund weder Zunge noch Maul verletzt. Empfehlenswert sind Näpfe aus Edelstahl, da sie hygienisch, langlebig und leicht zu reinigen sind.
Optimal ist die Verwendung eines Napfständers, der im Zoofachhandel erhältlich ist. Der Napf wird dabei auf Höhe der Ellbogengelenke des Hundes positioniert. Diese erhöhte Futterposition unterstützt eine korrekte Körperhaltung und entlastet Wirbelsäule und Gelenke.
Spätestens 15 Minuten nach dem Fressen sollte der Napf entfernt und gereinigt werden. Dies fördert einen klaren Fütterungsrhythmus und stärkt Disziplin sowie Ruhe beim Fressen.
Fütterung der Labrador-Hündin während Trächtigkeit und Laktation
Während der Trächtigkeit und in den ersten zwei Monaten nach der Geburt sollte die Hündin in kleinen Portionen, aber häufig gefüttert werden – idealerweise 5–6 Mal täglich. Der Energiebedarf steigt deutlich, daher muss auch die tägliche Futtermenge erhöht werden. Gleichzeitig darf es nicht zu einer übermäßigen Dehnung des Bauches kommen, weshalb die Portionen bewusst klein gehalten werden.
Nach der Geburt, während der Säugephase, steigt der Bedarf an Nährstoffen nochmals an. Um eine ausreichende Milchproduktion zu gewährleisten, ist auf eine ausreichende Zufuhr von Proteinen, Fetten und Kalzium zu achten.
Eiweiß spielt dabei eine Schlüsselrolle, da es der wichtigste Baustoff für das Wachstum und die Entwicklung der Welpen ist.
Auch während der gesamten Stillzeit wird die Hündin mehrmals täglich gefüttert. Dieser Fütterungsrhythmus sollte 1,5 bis 2 Monate nach der Geburt beibehalten werden.
Ergänzungen bei Fütterung mit Trockenfutter
Wird die tragende oder säugende Labrador-Hündin mit Trockenfutter ernährt, empfiehlt es sich, die Ration gezielt zu ergänzen. Geeignet sind:
- hochwertiges Fleisch (Rind, Geflügel, Pansen, Herz, Nieren),
- Milchprodukte (Quark, Käse, Dickmilch),
- Eier (auch roh, wenn gut verträglich),
- fettreiche Seefische wie Lachs oder Makrele als Quelle wertvoller Fettsäuren.
Verändert die Hündin während Trächtigkeit oder Laktation ihre Vorlieben, sollte man dies ernst nehmen. Tierische Instinkte zeigen häufig an, welche Mikroelemente fehlen. Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Hündin zuvor geliebtes Futter ablehnt und sich für andere Produkte interessiert.
Tierärzte empfehlen in dieser Phase oft Algenpräparate wie Laminaria oder Chlorella als Quelle für Eisen und Spurenelemente. Auch rote Schneeballbeeren (Viburnum) können den Geburtsverlauf positiv beeinflussen. Fenchel unterstützt zusätzlich die Milchbildung.
Warum verweigert ein Labrador das Futter?
Wenn ein Labrador den Napf ignoriert, ist das nicht sofort ein Grund zur Panik. Hunde spüren instinktiv, wann ein kurzer Entlastungstag sinnvoll ist. Dennoch sollte man aufmerksam bleiben. Mögliche Ursachen für Futterverweigerung sind:
- vorheriges Überfressen,
- plötzlicher Futterwechsel,
- hormonelle Veränderungen (Läufigkeit, Trächtigkeit, Toxikose),
- Stress, Trennung oder emotionale Belastung,
- falsches Verhalten des Halters (Druck, Grobheit, Aggression beim Fressen).
Werden diese Faktoren beseitigt, normalisiert sich der Appetit in der Regel von selbst.
Sofort zum Tierarzt sollten Sie gehen, wenn:
- der Appetit länger ausbleibt,
- Fieber auftritt,
- der Hund apathisch und schwach wirkt,
- Erbrechen, Durchfall oder auffällige Absonderungen (Blut, Eiter) auftreten.
In solchen Fällen kann Zögern lebensgefährlich sein.
Ist die Fütterung richtig abgestimmt?
Ob der Futterplan passt, erkennt man an der Körperkondition des Labradors. Im Idealzustand lassen sich die Rippen bei leichtem Druck ertasten, ohne sichtbar hervorzustehen. Eine mäßige Fettschicht ist rassetypisch und normal.
Sind Wirbelsäule, Rippen und Taille deutlich sichtbar, leidet der Hund unter Untergewicht.
Lassen sich die Rippen kaum ertasten und sind Fettpolster an Flanken und Hüften sichtbar, liegt Übergewicht vor. In beiden Fällen muss die Futtermenge angepasst werden.
Wiegen Sie Ihren Labrador einmal im Monat und vergleichen Sie das Gewicht mit dem Rassestandard. Abweichungen von mehr als 10 % erfordern eine Korrektur der Ernährung. Das dient nicht nur dem äußeren Erscheinungsbild, sondern vor allem der langfristigen Gesundheit.
Eine ausgewogene, gut angepasste Ernährung sorgt für:
- gesunde Zähne,
- kräftige Muskulatur,
- glänzendes Fell.
Bei korrekter Fütterung haart ein Labrador in der Regel zweimal im Jahr. Dauerhafter Haarausfall ist ein Warnsignal und deutet häufig auf Nährstoffmängel hin. In diesem Fall sollten Vitamine und Mineralstoffe überprüft und gegebenenfalls ergänzt werden.
Welches Futter ist besser für den Labrador: Trockenfutter oder Nassfutter?
Die Frage, ob ein Labrador besser mit Trockenfutter oder Nassfutter ernährt werden sollte, wird unter Hundehaltern häufig diskutiert. Manche bevorzugen konsequent Nassfutter, andere setzen ausschließlich auf Trockenfutter. Zusätzlich erschwert die enorme Auswahl im Zoofachhandel die Entscheidung.
Viele Welpen fressen zunächst das Futter, das sie bereits vom Züchter kennen. Dieses kann man eine Zeit lang weitergeben und später – meist nach dem Junghundealter – auf ein Adult-Futter umstellen, eventuell sogar von derselben Marke. Entscheidet man sich für einen Wechsel, muss man ausprobieren, welches Futter der Labrador gut verträgt und gerne frisst. Dabei spielen neben Verträglichkeit und Qualität auch Budget und Alltagstauglichkeit eine Rolle.
Grundsätzlich ist es möglich, Trocken- und Nassfutter zu kombinieren, um die Vorteile beider Fütterungsarten zu nutzen. Viele Hunde schätzen diese Abwechslung im Napf. Wichtig ist jedoch, die Gesamtfuttermenge im Blick zu behalten.
Vorteile von Trockenfutter
Trockenfutter ist für viele Hundehalter die bevorzugte Wahl, da es im Alltag sehr praktisch ist:
- häufig günstiger als Nassfutter
- lange haltbar und gut lagerfähig
- geruchsarm
- enthält mehr Energie pro Gramm als Nassfutter
- kleinere Portionen reichen zur Sättigung aus
- Futterreste lassen sich leicht entfernen
- feste Kroketten können zur Zahnreinigung beitragen (sofern sie gekaut werden)
- leicht zu portionieren, ideal für Reisen und Spaziergänge
- gut als Trainingsbelohnung geeignet
- umweltfreundlicher, da weniger Verpackungsmaterial anfällt
Nachteile von Trockenfutter
Trotz der vielen Vorteile hat Trockenfutter auch Schwächen:
- eigener Geschmack oft gering, daher Einsatz von Geschmacksverstärkern
- erhöhter Flüssigkeitsbedarf nach dem Fressen
- ungeeignet für manche Senioren oder Hunde mit Zahnproblemen
- enthält je nach Sorte Konservierungsstoffe
- Kroketten quellen im Magen auf – Sättigungsgefühl tritt verzögert ein
- Labradore können dadurch mehr fressen als nötig
- manche Sorten enthalten viele Getreidebestandteile und Füllstoffe
- größere Kotmengen möglich
- Zutaten sind nicht immer klar und transparent deklariert
Vorteile von Nassfutter
Nassfutter wird von vielen Labradors besonders gerne gefressen und bringt eigene Pluspunkte mit sich:
- hoher Feuchtigkeitsgehalt, unterstützt die Flüssigkeitsversorgung
- meist sehr schmackhaft
- ideal für ältere Hunde oder Tiere mit Zahn- und Zahnfleischproblemen
- größere Portionen möglich, da geringere Energiedichte
Nachteile von Nassfutter
Auch Nassfutter ist nicht frei von Nachteilen:
- kann ebenfalls zu weicherem Kot führen
- teilweise Zusatzstoffe wie Konservierungs- oder Aromastoffe enthalten
- weniger umweltfreundlich wegen hoher Verpackungsmenge
- Deklaration der Inhaltsstoffe ist nicht immer eindeutig
Welches Futter ist das richtige für Ihren Labrador?
Viele Halter berichten über Probleme wie Durchfall, weichen Kot oder stumpfes Fell und fragen sich, ob das Futter die Ursache ist. Entscheidend ist nicht, ob das Futter trocken oder nass ist, sondern ob es zum individuellen Labrador passt.
Das ideale Futter:
- schmeckt dem Hund
- sorgt für glänzendes Fell
- erhält Vitalität und Lebensfreude
- hilft, das Idealgewicht zu halten
- ist auf Alter, Rasse und Aktivitätsniveau abgestimmt
- führt zu gut geformtem Kot – weder zu weich noch zu hart
In der Praxis wird das optimale Futter häufig individuell, oft auch mithilfe eines Tierarztes, ausgewählt. Hochwertige Nahrung ist in der Regel teurer als Supermarktprodukte, zahlt sich jedoch durch Gesundheit, Aktivität und Wohlbefinden des Labradors aus.
Es gibt kein pauschal „bestes“ Futter für alle Labradore. Ob Trockenfutter, Nassfutter oder eine Kombination – entscheidend ist, dass Ihr Hund die Nahrung gut verträgt, gesund bleibt und sich sichtbar wohlfühlt.
Wie füttert man einen Labrador, um Übergewicht zu vermeiden?

Labradore sind in der Regel keine wählerischen Esser. Genau diese Eigenschaft macht es jedoch schwierig, Übergewicht zu vermeiden. Viele Labradore werden unbewusst überfüttert – nicht aus Nachlässigkeit, sondern aufgrund ihres Verhaltens. Sie betteln häufig, wirken ständig hungrig und vermitteln den Eindruck, niemals satt zu werden.
Übergewicht gilt bei Labradoren als eine der Hauptursachen für Folgeerkrankungen, darunter Diabetes mellitus sowie Erkrankungen des Bewegungsapparates, insbesondere der Hüftgelenke. Deshalb sollte eine Gewichtszunahme konsequent vermieden werden.
Zu wenig Bewegung
Wenn dem starken Appetit des Labradors regelmäßig nachgegeben wird, während Bewegung und Auslastung in den Hintergrund rücken, ist eine Gewichtszunahme kaum zu vermeiden.
Lösung: Reduzieren Sie die Futtermenge und erhöhen Sie gleichzeitig die körperliche Aktivität. In vielen Fällen ist es sinnvoll, gemeinsam mit einem Tierarzt zu klären, womit und in welcher Menge der Labrador individuell gefüttert werden sollte.
Leckerlis als versteckte Kalorienquelle
Jedes zusätzliche Stück Futter – auch wenn es noch so klein erscheint – liefert zusätzliche Kalorien.
Empfehlung: Zählen Sie alle Leckerlis mit. Bekommt der Hund mehr als fünf Belohnungen pro Tag, sollten entweder kalorienarme Alternativen (z. B. kleine Apfelstücke) gewählt oder die Tagesration entsprechend reduziert werden.
Trockenfutter – kleine Menge, hohe Energie
Trockenfutter enthält viel Energie auf kleinem Raum. Bereits 10 Gramm über der empfohlenen Tagesmenge können langfristig zu Gewichtszunahme führen.
Tipp: Orientieren Sie sich an der unteren Grenze der Herstellerangaben. Wiegen Sie Ihren Labrador regelmäßig und passen Sie die Futtermenge bei Bedarf an. Alternativ kann Trockenfutter teilweise oder vollständig durch Nassfutter ersetzt werden, da dieses einen höheren Wasseranteil und eine geringere Energiedichte hat.
Betteln konsequent unterbinden
Oft reicht der berühmte „Bettelblick“, um Erfolg zu haben.
Regel: Geben Sie dem Hund niemals etwas vom Tisch. Konsequenz ist hier entscheidend, denn jede Ausnahme bestätigt das unerwünschte Verhalten.
Rassetypische Veranlagung
Labradore neigen dazu, nahezu alles zu fressen, was essbar erscheint. Allein aufgrund ihrer genetischen Veranlagung haben sie ein erhöhtes Risiko für Übergewicht.
Maßnahme: Achten Sie darauf, dass Ihr Labrador nichts stiehlt. Lassen Sie keine Lebensmittel offen stehen – weder Einkäufe, frisch gebackenen Kuchen noch Essensreste oder den Kompost.
Kastration und Gewichtszunahme
Kastrierte Hunde nehmen häufig leichter zu. Ursache sind hormonelle Veränderungen, die den Stoffwechsel beeinflussen.
Empfehlung: Wenn reduzierte Futtermenge und mehr Bewegung nicht ausreichen, kann ein Diätfutter für kastrierte Hunde sinnvoll sein.
Alter und verlangsamter Stoffwechsel
Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich der Stoffwechsel. Muskelmasse nimmt ab, während Fettreserven leichter aufgebaut werden. Bei vielen Hunden beginnt dieser Prozess zwischen dem siebten und zehnten Lebensjahr.
Lösung: Wechseln Sie rechtzeitig auf ein kalorienreduziertes Seniorfutter.
Krankheit und eingeschränkte Bewegung
Ist ausreichende Bewegung aufgrund einer Verletzung oder Erkrankung nicht möglich, führt die gewohnte Futtermenge schnell zu Gewichtszunahme.
Tipp: Reduzieren Sie die Ration vorübergehend – immer in Absprache mit dem Tierarzt.
Schuldgefühle vermeiden
Wenn der Hund traurig wirkt oder ruhig in der Ecke sitzt, greifen viele Menschen zu „tröstenden“ Leckereien. Dabei sind Zuwendung, Streicheln und Aufmerksamkeit deutlich bessere Alternativen, die das Gewicht nicht gefährden.
Warum Labradore scheinbar nie satt sind
Viele Labradorhalter kennen es: Futter ist die größte Motivation für diese Rasse und lässt sich hervorragend im Training einsetzen. Der fast unstillbare Appetit ist jedoch kein Zufall.
Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass bei einem Teil der Labradore ein genetischer Defekt des POMC-Gens vorliegt. Dieses Gen ist für das natürliche Sättigungsgefühl verantwortlich. Ist es verändert, werden die Stoffe, die nach dem Fressen das Hungergefühl stoppen, nur unzureichend gebildet. Das Ergebnis: Der Labrador fühlt sich tatsächlich ständig hungrig.
Dieser Gendefekt betrifft schätzungsweise etwa 25 % aller Labradore. Gerade bei diesen Hunden ist es besonders wichtig, die Fütterung streng zu kontrollieren. Umso entscheidender ist die Frage, womit man einen Labrador füttert, damit seine Gesundheit langfristig erhalten bleibt.
Häufige Fragen zur Fütterung des Labradors (FAQ)
Ein Labrador kann mit hochwertigem Trockenfutter, Nassfutter, natürlicher Nahrung oder einer Kombination daraus gefüttert werden. Entscheidend ist, dass das Futter ausgewogen ist, zum Alter und Aktivitätsniveau passt und gut vertragen wird.
Ja, das ist möglich. Wichtig ist jedoch, die Futterarten nicht in einer Mahlzeit zu mischen und die Gesamtmenge korrekt zu berechnen, um Übergewicht zu vermeiden.
In der Regel zweimal täglich. Feste Fütterungszeiten unterstützen eine gute Verdauung und beugen Betteln vor.
Ja, aber sie erfordert Zeit, Wissen und eine genaue Planung. Bei natürlicher Fütterung müssen Vitamine und Mineralstoffe gezielt ergänzt werden, um Mangelerscheinungen zu vermeiden.
Labradore haben einen sehr guten Appetit und ein starkes Futterinteresse. Ohne klare Portionierung und ausreichende Bewegung nehmen sie schnell zu, was Gelenke, Herz und Stoffwechsel belastet.
Nein. Gewürzte, salzige, fettige oder süße Speisen sind für Hunde ungeeignet und können langfristig zu schweren Gesundheitsproblemen führen.
Ein passendes Futter zeigt sich durch glänzendes Fell, normales Körpergewicht, gute Aktivität und festen, gut geformten Kot. Auch die Akzeptanz durch den Hund ist ein wichtiger Faktor.
Kurzzeitige Futterverweigerung kann harmlos sein. Hält sie länger an oder treten Symptome wie Erbrechen, Durchfall oder Mattigkeit auf, sollte unbedingt ein Tierarzt aufgesucht werden.
Bei hochwertigem Fertigfutter in der Regel nicht. Bei natürlicher Ernährung oder besonderen Lebensphasen (Wachstum, Trächtigkeit, Laktation, Krankheit) können Ergänzungen sinnvoll oder notwendig sein.
Nein. Jeder Labrador ist individuell. Das beste Futter ist dasjenige, das gesund hält, gut vertragen wird und langfristig zum Hund passt.
Womit füttert man einen Labrador: Fazit
Womit füttert man einen Labrador: Diese Frage lässt sich nicht mit einer einzigen, für alle Hunde gültigen Antwort beantworten. Der Labrador ist eine aktive, futtermotivierte Rasse mit besonderen Anforderungen an Gewichtskontrolle, Gelenkgesundheit und Verdauung. Entscheidend ist daher nicht die Art der Fütterung allein, sondern deren Qualität, Ausgewogenheit und Anpassung an den einzelnen Hund.
Ob Trockenfutter, Nassfutter, natürliche Ernährung oder eine sinnvolle Kombination – jede Fütterungsform kann geeignet sein, wenn sie bedarfsgerecht zusammengestellt wird. Hochwertige Zutaten, korrekt berechnete Portionen, ein fester Fütterungsrhythmus und die Beobachtung von Fell, Gewicht, Aktivität und Kotbeschaffenheit sind dabei wichtiger als Markennamen oder Trends.
Ein gut gefütterter Labrador zeigt dies deutlich: Er ist lebensfroh, leistungsfähig, hält sein Idealgewicht, hat ein glänzendes Fell und eine stabile Verdauung. Wer bereit ist, sich mit den Bedürfnissen seines Hundes auseinanderzusetzen und das Futter regelmäßig zu überprüfen und anzupassen, schafft die beste Grundlage für ein langes, gesundes und aktives Hundeleben.












